Malbilder, spannende Fakten, ein Quiz und Bastelideen zum Ausprobieren.
Kostenlose Ausmalbilder für kleine Alpaka-Fans — antippen und direkt am Bildschirm bunt ausmalen, drucken oder herunterladen.
Ausdrucken, bunt anmalen, entlang der Linien ausschneiden — und schon kann das Memory-Spiel losgehen! Bei den neueren Bögen lässt sich das Anmalen auch direkt am Bildschirm ausprobieren: Ein Klick auf ein Kärtchen färbt automatisch auch sein Pärchen in derselben Farbe ein.
Zwei actionreiche Mini-Spiele mit deinem Lieblings-Alpaka: weiche in „Alpaka-Flucht" Kakteen und Steinen aus oder ziel in der „Alpaka-Spuckjagd" mit dem Fadenkreuz auf heranfliegende Vögel.
Witzige, freche und actionreiche Alpaka-Momente zum Anschauen.
Alpakas leben hoch in den Bergen Südamerikas — manchmal auf 5.000 Metern! Das ist viel höher als der höchste Berg in Deutschland. Da oben ist die Luft ganz dünn, aber Alpakas macht das nichts aus: Sie haben eine besonders starke Lunge zum Atmen. Tagsüber brennt die Sonne kräftig vom Himmel, nachts wird es dann eiskalt. Zum Glück tragen Alpakas ihre eigene Winterjacke aus dickem, kuscheligem Fell — die ziehen sie niemals aus!
Statt zu blöken oder zu muhen, summen Alpakas fröhlich vor sich hin — fast wie ein leises Lied! Mit ihrem Summen können sie ganz unterschiedliche Dinge sagen: "Ich bin neugierig", "Mir geht's gut" oder auch "Pass auf, hier stimmt was nicht!". Besonders süß: Mama-Alpakas summen mit ihrem Baby, damit es sich sicher und geborgen fühlt. Wird es aber richtig gefährlich, stoßen Alpakas einen lauten, schrillen Warnruf aus, den die ganze Herde sofort hört. Und weißt du was noch? Auch mit den Ohren und dem Schwanz erzählen sich Alpakas jede Menge — man muss nur genau hinschauen!
Aus ihrer Wolle werden warme Pullover und Decken gemacht — ganz ohne dass es dem Alpaka wehtut. Beim Scheren im Frühling spürt es davon nichts, so wie du beim Haareschneiden auch nichts spürst. Und weißt du, was an Alpakawolle besonders spannend ist? Sie kommt in ganz vielen Farben vor — und zwar ganz natürlich! Genau wie du vielleicht blonde, braune oder schwarze Haare hast, werden auch Alpakas mit ihrer eigenen Fellfarbe geboren. Manche sind schneeweiß, andere karamellbraun, schokoladendunkel, grau oder sogar bunt gescheckt! Insgesamt gibt es über 20 natürliche Wollfarben bei Alpakas — mehr als bei fast jedem anderen Wolltier der Welt. Das Beste daran: Die Farbe steckt schon von Geburt an im Fell, ganz ohne Farbe oder Chemie.
Ein Alpaka-Baby heißt Cria und wiegt bei der Geburt nur etwa so viel wie ein großer Sack Kartoffeln — ungefähr 7 bis 9 Kilogramm. Und es ist ein echtes Wunder: Schon eine Stunde nach der Geburt steht ein Cria auf seinen wackeligen Beinchen, und nach wenigen Stunden kann es schon herumtollen! Die ersten Monate bleibt es ganz dicht bei seiner Mutter, trinkt ihre Milch und lernt von ihr, wie man sich in der Herde verhält. Mit der Zeit wird das Fell des Fohlens dichter und kuscheliger, und es beginnt, mit anderen Crias über die Weide zu springen und zu spielen. Nach etwa sechs Monaten braucht es die Muttermilch nicht mehr und frisst wie die Erwachsenen Gras, Heu und Klee.
Wie viel weißt du schon über Alpakas? Lies alle Fragen und Antworten aufmerksam durch — sie verraten dir auch die Lösungswörter für das Kreuzworträtsel weiter unten!
Aus den Anden in Südamerika, vor allem aus Peru, Bolivien, Chile und Ecuador.
Schon vor über 6.000 Jahren haben die Menschen in den Anden wilde Vorfahren der Alpakas und Lamas gezähmt. Zur Zeit der Inka waren die Tiere so wertvoll, dass ein Umhang aus Alpakawolle als Zeichen von Reichtum galt. Nach Europa kamen zunächst gar keine lebendigen Tiere, sondern zuerst nur ihre Wolle: Ab den 1830er-Jahren entdeckten englische Weber die weiche Alpakafaser für sich und begannen, daraus feine Stoffe herzustellen — vor allem in der Stadt Bradford in England.
Lebendige Lamas waren in Europa lange Zeit nur in zoologischen Gärten zu sehen, richtige Alpaka-Höfe kannte fast niemand. Das änderte sich erst vor etwa 30 bis 35 Jahren: Ab den 1990er-Jahren begannen auch in Deutschland immer mehr Menschen, Alpakas und Lamas als Hobby zu halten. Die ersten Tiere wurden dafür extra aus Südamerika eingeflogen. Heute leben in Deutschland bereits mehrere zehntausend Alpakas und Lamas auf privaten Höfen — die kleine Reise unserer Herde hierher ist also Teil einer noch recht jungen, aber schnell gewachsenen Geschichte.
Kleines Quiz
1. Als Erstes kamen lebendige Alpakas nach Europa, erst viel später ihre Wolle.
2. In Deutschland werden schon seit über 200 Jahren Alpakas und Lamas auf Höfen gehalten.
3. Bevor Alpakas nach Deutschland kamen, konnte man bei uns höchstens Lamas im Zoo sehen.
Super gemacht! Du weißt jetzt richtig gut Bescheid darüber, wie Alpakas und Lamas zu uns nach Deutschland gekommen sind.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung — gleich zwei Ausmalbilder!
Ein Alpaka-Baby heißt Cria.
Ein Cria kommt fast immer am Vormittag zur Welt, wenn die Sonne schon scheint und es schön warm ist. Das Lustige ist: Es dauert gar nicht lange, bis das kleine Cria auf seinen eigenen, wackeligen Beinchen steht — meistens klappt das schon nach einer knappen Stunde! Am Anfang ist es noch etwas unsicher und tapst vorsichtig hinter seiner Mama her, die immer ganz in seiner Nähe bleibt und auf es aufpasst.
Ein Cria trinkt in den ersten Monaten Milch bei seiner Mama und kuschelt sich abends ganz nah an sie, um es warm zu haben. Sein Fell ist superweich und flauschig — noch viel weicher als das der großen Alpakas! Nach ein paar Wochen fängt das Cria an, mit den anderen kleinen Alpakas herumzuspringen und zu spielen. Nach ungefähr sechs Monaten braucht es dann keine Muttermilch mehr und frisst genau wie die Erwachsenen saftiges Gras und Heu.
Kleines Quiz
1. Ein Alpaka-Baby heißt Cria.
2. Ein Cria kann schon nach einer knappen Stunde auf seinen eigenen Beinen stehen.
3. Ein Cria trinkt sein ganzes Leben lang nur Milch und frisst nie Gras oder Heu.
Super gemacht! Du weißt schon richtig gut Bescheid über kleine Alpaka-Babys.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung
Vor allem durch Summen und Körpersprache — zum Beispiel mit ihren Ohren und ihrem Schwanz.
Alpakas können nicht sprechen wie wir Menschen. Aber das heißt nicht, dass sie leise sind! Sie summen ganz oft — so ähnlich wie ein leises "Hmmmmm". Dieses Summen ist wie ihre eigene kleine Sprache. Ein Alpaka summt zum Beispiel, wenn es sich wohlfühlt und entspannt auf der Weide steht. Es kann aber auch neugierig summen, wenn es etwas Neues entdeckt, oder ein bisschen besorgt summen, wenn ihm etwas komisch vorkommt — zum Beispiel wenn ein fremder Hund am Zaun vorbeiläuft.
Ganz wichtig sind auch die Ohren und der Schwanz. Wenn ein Alpaka seine Ohren entspannt zur Seite hängen lässt, ist es ganz ruhig und zufrieden. Zeigen die Ohren nach vorne, ist das Alpaka neugierig und beobachtet genau, was um es herum passiert. Legt ein Alpaka seine Ohren aber flach nach hinten an den Kopf, bedeutet das: "Ich bin genervt" oder "Lass mich in Ruhe!" Auch der Schwanz verrät etwas: Ein hochgestelltes Schwänzchen zeigt oft, dass ein Alpaka aufgeregt oder alarmiert ist.
Manchmal spucken Alpakas auch — aber keine Sorge, das machen sie fast nur untereinander, wenn zum Beispiel zwei Alpakas darüber streiten, wer zuerst ans Futter darf. Menschen bespucken sie nur ganz selten, und meistens nur dann, wenn sich ein Alpaka richtig erschreckt hat. Entdeckt ein Alpaka etwas Gefährliches, zum Beispiel einen Fuchs, stößt es außerdem einen lauten, schrillen Warnruf aus. Dieser Ruf ist wie ein Alarm: Sofort werden alle anderen Alpakas der Herde aufmerksam und schauen nach, was los ist. So passen die Tiere gemeinsam aufeinander auf.
Kleines Quiz
1. Alpakas summen, wenn sie sich wohlfühlen, neugierig sind oder sich sorgen.
2. Legt ein Alpaka die Ohren flach nach hinten an, bedeutet das, dass es genervt ist.
3. Wenn ein Alpaka Gefahr bemerkt, bleibt es ganz still und sagt den anderen nichts.
Super gemacht! Du weißt jetzt richtig gut Bescheid, wie Alpakas miteinander sprechen.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung
Es wird geschoren — meist im Frühling — und zu weicher Wolle verarbeitet.
Einmal im Jahr bekommt jedes Alpaka einen neuen Haarschnitt — das nennt man Scheren. Das passiert meistens im Frühling, wenn es draußen schon wärmer wird. Ein Alpaka-Scherer schneidet dabei mit einer speziellen Schermaschine ganz vorsichtig das dicke Winterfell ab. Das tut dem Alpaka überhaupt nicht weh — es ist so, als würdest du beim Friseur die Haare geschnitten bekommen! Manche Alpakas mögen es sogar richtig gerne, weil ihnen danach viel kühler und leichter ist.
Warum passiert das gerade im Frühling? Ganz einfach: Im Winter braucht ein Alpaka sein dickes, warmes Fell, damit es nicht friert. Aber wenn im Sommer die Sonne kräftig scheint, wäre dieses dicke Fell viel zu heiß. Deshalb wird es rechtzeitig vor dem Sommer abgeschoren — und bis zum nächsten Winter ist genug neue, warme Wolle nachgewachsen.
Aus einem einzigen Alpaka-Vlies können bis zu 3 bis 5 Kilogramm feinste Wolle entstehen! Danach wird die Wolle gewaschen, nach Farben sortiert und zu weichem Garn gesponnen. Aus diesem Garn stricken oder weben fleißige Hände dann kuschelige Mützen, Schals, Socken und Pullover — genau wie auf dem Bild oben zu sehen ist.
Kleines Quiz
1. Die Schur tut dem Alpaka weh, so wie eine kleine Verletzung.
2. Alpakas werden meist im Frühling geschoren, damit sie im Sommer nicht zu warm haben.
3. Aus der Wolle eines einzigen Alpakas können mehrere Kilogramm feine Wolle entstehen.
Super gemacht! Jetzt weißt du genau, was es mit der jährlichen Schur auf sich hat.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung
Meistens 15 bis 20 Jahre — bei guter Pflege manchmal sogar noch älter!
Wie alt ein Alpaka wirklich wird, hängt stark von Pflege, Fütterung und regelmäßigen Tierarztbesuchen ab. In freier Natur werden die wilden Verwandten der Alpakas oft nur 10 bis 15 Jahre alt, weil es dort mehr Gefahren und keine medizinische Hilfe gibt. Auf einem gut geführten Hof dagegen werden viele Alpakas 20 Jahre und älter.
Ein echter Rekord: Das älteste bekannte Alpaka der Welt wurde sogar 34 Jahre alt! Damit können Alpakas mit guter Pflege ein ganz ähnlich hohes Alter erreichen wie manche Pferde oder Ponys.
Kleines Quiz
1. Ein Alpaka wird meistens nur 8 bis 10 Jahre alt, ungefähr wie ein kleiner Hund.
2. Bei guter Pflege auf einem Hof können Alpakas auch über 25 Jahre alt werden.
3. Das älteste bekannte Alpaka der Welt wurde über 30 Jahre alt.
Super gemacht! Jetzt weißt du genau, wie alt Alpakas werden können und wovon das abhängt.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung
Zwei weiche, gepolsterte Zehen — keine harten Hufe wie bei einem Pferd.
Schau dir mal deine eigene Hand an: Du hast fünf Finger. Ein Alpaka hat an jedem Fuß nur zwei Zehen — und die sehen ganz anders aus, als du vielleicht denkst. Unter den Zehen sitzt nämlich ein dickes, weiches Polster, fast wie bei einem Hund oder einer Katze. Wenn du ganz vorsichtig einen Alpaka-Fuß anfassen dürftest, würde er sich anfühlen wie eine feste Gummisohle.
Vorne an den Zehen wachsen zwei gebogene Zehennägel. Die sind ein bisschen wie deine Fingernägel: Sie wachsen immer weiter und müssen deshalb regelmäßig geschnitten werden — meist zwei- bis dreimal im Jahr. Das nennt man Klauenpflege, und es tut den Tieren genauso wenig weh wie dir das Nägelschneiden.
Schaubild: Drei Tiere, drei Füße
So unterschiedlich stehen Pferd, Kuh und Alpaka auf der Wiese.
Warum ist das so praktisch? Weil Alpakas mit ihren weichen Sohlen sehr sanft zur Wiese sind. Ein Pferd stampft mit harten Hufen tiefe Löcher in den Boden, und bei Regen wird die Weide schnell matschig. Alpakas dagegen laufen so leicht darüber, dass das Gras kaum Schaden nimmt und einfach weiterwächst. Manche Leute sagen deshalb: Alpakas sind die Gärtner unter den Weidetieren.
Und noch etwas kann das weiche Polster richtig gut: greifen. In den Anden klettern Alpakas über steile Felsen und schmale Pfade. Ihre Sohlen halten dort so zuverlässig wie die Gummisohle deiner Turnschuhe auf einem Klettergerüst. Ein Tier mit glatten Hufen würde auf nassen Steinen viel eher ausrutschen.
Nebenbei sind Alpakas dadurch auch richtig leise. Wenn eine ganze Herde über die Weide läuft, hörst du fast nichts — kein Klappern, kein Trampeln. Wenn du auf der Weide stehst und ein Alpaka kommt von hinten angeschlichen, kann es also gut sein, dass du erst etwas merkst, wenn dir jemand neugierig über die Schulter schaut.
Kleines Quiz
1. Ein Alpaka hat an jedem Fuß einen harten Huf wie ein Pferd.
2. Die Zehennägel eines Alpakas wachsen immer weiter und müssen geschnitten werden.
3. Weil Alpakas so weiche Sohlen haben, machen sie die Wiese kaum kaputt.
Super gemacht! Du weißt jetzt genau, warum Alpakafüße so besonders sind.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung
Der Vikunja — er lebt frei in den Anden und hat eine der feinsten Wollen der Welt.
Der Vikunja (sprich: Wi-kun-ja) ist ein zierliches, scheues Wildtier, das hoch oben in den Bergen Südamerikas lebt — meist auf 3.500 bis 5.000 Metern Höhe, wo es bitterkalt und die Luft sehr dünn ist. Er ist mit dem Alpaka nah verwandt, aber deutlich kleiner und leichter: Ein Vikunja wiegt nur etwa 35 bis 65 Kilogramm, ein Alpaka dagegen bringt locker 55 bis 90 Kilogramm auf die Waage. Man erkennt den Vikunja an seinem schlanken Körper, den dünnen Beinen und dem hell zimtfarbenen Fell mit weißem Bauch.
Warum ist seine Wolle so besonders? Die Fasern des Vikunjas sind sagenhaft fein — mit nur 12 bis 14 Mikrometern noch feiner als die ohnehin schon zarte Alpakawolle. Ein einziges Tier liefert aber nur etwa 200 Gramm Wolle im Jahr, weil es geschoren werden muss, ohne es dabei zu verletzen oder zu sehr zu stressen — und das dürfen die Menschen in den Anden nur alle zwei bis drei Jahre. Deshalb gehört Vikunja-Wolle zu den teuersten Naturfasern der Welt.
Geschützt statt gezähmt. Anders als das Alpaka lebt der Vikunja bis heute wild und wird nicht wie ein Haustier gehalten. Früher wurde er stark gejagt, weil seine Wolle so wertvoll ist — er war sogar fast ausgestorben. Heute steht der Vikunja unter strengem Schutz. In Peru, Bolivien, Chile und Argentinien dürfen die Tiere nur noch kurz eingefangen, vorsichtig geschoren und danach sofort wieder freigelassen werden — ein Brauch, der schon zur Zeit der Inka „Chaccu" genannt wurde. Dank dieses Schutzes leben heute wieder mehrere Hunderttausend Vikunjas in den Anden.
Kleines Quiz
1. Der Vikunja ist der wilde Verwandte des Alpakas und lebt frei in den Anden.
2. Die Wolle des Vikunjas ist gröber als die Wolle eines Alpakas.
3. Der traditionelle Brauch, bei dem Vikunjas eingefangen, vorsichtig geschoren und wieder freigelassen werden, heißt „Chaccu".
Super gemacht! Du weißt jetzt genau, wer der wilde Verwandte des Alpakas ist und warum er so gut geschützt wird.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung
Meistens streiten sie damit untereinander, zum Beispiel um Futter. Menschen bespucken sie nur, wenn sie sich sehr erschrecken.
Spucken ist für Alpakas so etwas wie ein Streitgespräch ohne Worte. Am häufigsten geht es dabei ums Futter: Wenn ein Alpaka findet, ein anderes stehe ihm zu dicht am Heuhaufen oder wolle ihm den besten Platz wegschnappen, macht es das mit einem gezielten Spucker klar — schneller und deutlicher als mit jedem Knurren. Auch bei der Rangordnung in der Herde oder wenn ein Weibchen einem zu aufdringlichen Männchen zeigen will „Jetzt reicht's", wird gern gespuckt.
Die drei Warnstufen — bevor es wirklich nass wird
Nicht jeder Spucker ist gleich schlimm. Meistens reichen schon die ersten beiden Stufen.
Die erste und leiseste Warnung: „Ich bin genervt." Wer aufmerksam ist, sieht schon hier, dass gleich etwas passieren könnte.
Dabei kommt gar keine Spucke, nur ein kurzer, zischender Luftstoß — meist reicht das schon, um klarzumachen: „Lass das!"
Erst wenn das nichts genutzt hat, wird es ernst: Das Alpaka würgt Mageninhalt aus dem Vormagen hoch — halb verdautes, grünliches Futter — und spuckt gezielt sein Gegenüber an. Nicht appetitlich, aber wirkungsvoll!
Ein gesundes, gut sozialisiertes Alpaka bespuckt Menschen normalerweise nicht — dafür sind wir ihm meistens einfach egal. Es kann aber passieren, wenn sich ein Tier plötzlich erschreckt, in die Enge getrieben oder festgehalten wird, etwa beim Tierarzt oder beim Scheren. Der beste Tipp: ruhig bleiben, dem Alpaka genug Abstand und eine Fluchtmöglichkeit lassen — dann bleibt es meistens ganz entspannt.
Nein! Alpakas sind Herdentiere und brauchen immer andere Alpakas um sich herum.
In über 20 Farben — von Schneeweiß bis Schokoladenbraun, ganz ohne Färben!
Das Besondere an Alpakawolle: Sie muss gar nicht bunt gefärbt werden, denn die Natur hat schon vorgesorgt! Alpakas wachsen ihr Fell ganz von allein in über 20 verschiedenen Farbtönen — von strahlendem Schneeweiß über zartes Beige, warmes Karamell und Hellfuchs bis hin zu dunklem Schokoladenbraun und tiefem Schwarz. Dazu kommen noch viele wunderschöne Grautöne wie Silbergrau, Mondgrau oder Taubengrau. Damit hat kein anderes Wolltier der Welt so viele natürliche Farben wie das Alpaka!
Welche Farbe ein Alpaka bekommt, entscheidet sich schon vor der Geburt — genau wie bei uns Menschen die Haarfarbe. Manche Alpakas haben sogar mehrere Farben gleichzeitig, zum Beispiel einen weißen Bauch und ein braunes Gesicht. Weil die Farben so vielfältig sind, können Weberinnen und Spinnerinnen wunderschöne, ganz natürliche Muster herstellen, ganz ohne einen einzigen Tropfen Farbe zu benutzen.
Kleines Quiz
1. Alpakawolle muss immer bunt eingefärbt werden, bevor man sie verarbeiten kann.
2. Welche Fellfarbe ein Alpaka hat, steht schon vor der Geburt fest.
3. Manche Alpakas haben sogar zwei verschiedene Farben gleichzeitig im Fell.
Super gemacht! Du kennst dich jetzt richtig gut mit den vielen Farben der Alpakawolle aus.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung
Huacaya (mit gekräuselter, wolliger Faser) und Suri (mit glatten, seidigen Locken).
Das Alpaka!
Woher kommt eigentlich das Wort „Alpaka"? Das Wort ist uralt und stammt aus Südamerika — aus der Sprache der Aymara, eines Volkes, das seit vielen hundert Jahren rund um den Titicacasee in den Anden lebt. Dort heißt das Tier allpaqa. Über die Sprache der Inka, das Quechua, und später über das Spanische kam das Wort schließlich zu uns nach Europa — und wurde zu „Alpaka". Wenn du dieses Wort also aussprichst, benutzt du ein Wort, das die Menschen in den Anden schon vor Hunderten von Jahren gesagt haben. Ziemlich beeindruckend, oder?
Wie sieht ein Alpaka aus? Ein ausgewachsenes Alpaka ist etwa 80 bis 100 Zentimeter hoch — gemessen bis zur Schulter, ohne den langen Hals. Es wiegt zwischen 55 und 85 Kilogramm, also ungefähr so viel wie ein erwachsener Mensch. Mit dem aufrecht getragenen Hals kommt ein Alpaka insgesamt auf etwa 1,50 Meter Höhe. Es hat große dunkle Augen mit langen Wimpern, kurze gerade Ohren und weiche Sohlen an den Füßen statt harter Hufe — deshalb sind Alpakas so leise und schonen dabei auch noch die Wiese, auf der sie laufen.
Wie ist ein Alpaka so drauf? Alpakas sind neugierig, aber vorsichtig. Sie sind Fluchttiere: Wenn sie erschrecken, rennen sie lieber weg, statt sich zu wehren. Deshalb mögen sie es gar nicht, wenn jemand laut ist oder plötzlich auf sie zustürmt. Wer sich ruhig hinstellt und einfach abwartet, wird dagegen oft belohnt — dann kommen die neugierigen Tiere ganz von selbst näher, um zu schnuppern, wer da zu Besuch ist. Alpakas sind außerdem echte Familientiere und dürfen niemals allein gehalten werden: Ein einzelnes Alpaka wird traurig und ängstlich. In einer Herde fühlen sie sich sicher, denn dort passen alle aufeinander auf.
Untereinander unterhalten sich Alpakas mit einem leisen, gemütlichen Summen — es klingt fast wie „hmmm, hmmm". Damit sagen sie sich Dinge wie „Ich bin hier!" oder „Alles in Ordnung bei dir?". Und ja, Alpakas können auch spucken — aber fast nie auf Menschen! Meistens spucken sie sich nur gegenseitig an, wenn es beim Fressen Streit ums beste Heu gibt. Es ist also eher wie ein lautes „Hey, das war meins!" unter Geschwistern.
Das flauschige Fell. Das Beste zum Schluss: die Wolle. Alpakawolle wird nicht Fell genannt, sondern Vlies, und sie gehört zu den weichsten und wärmsten Fasern der ganzen Welt. Eine einzelne Alpakafaser ist unglaublich fein — nur etwa 18 bis 25 Mikrometer dick. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist rund 70 Mikrometer dick, also gut dreimal so dick! Deshalb kratzt Alpakawolle auch nicht auf der Haut, so wie es Schafwolle manchmal tut.
Das Besondere: Jede Faser ist innen hohl, ein bisschen wie ein winziger Strohhalm. In diesen Hohlräumen wird warme Luft gespeichert — genau das macht Alpakawolle so kuschelig warm und trotzdem federleicht. Außerdem enthält die Wolle kein Wollfett (Lanolin), weshalb sie auch für viele Menschen geeignet ist, die sonst empfindlich auf Wolle reagieren. Einmal im Jahr, meist im Frühling, werden Alpakas geschoren. Das tut ihnen nicht weh, sondern ist wie ein Haareschneiden — und im Sommer ist es ihnen ohne den dicken Pullover viel angenehmer. Aus dem Vlies eines einzigen Alpakas (etwa 3 bis 5 Kilogramm) kann man ungefähr zehn kuschelige Schals stricken.
Schaubild: Über 20 Naturfarben — ganz ohne Färben!
Kein anderes Wolltier hat so viele natürliche Farbtöne wie das Alpaka. Hier sind die fünf großen Farbfamilien:
Weil es so viele Naturfarben gibt, muss Alpakawolle oft gar nicht gefärbt werden — die Farbe wächst einfach mit.
Kleines Quiz
1. Das Wort „Alpaka" kommt aus Südamerika und heißt dort „allpaqa".
2. Eine Alpakafaser ist dicker als ein menschliches Haar.
3. Alpakawolle gibt es in über 20 natürlichen Farben, ganz ohne Färben.
Super gemacht! Du bist jetzt ein echter Alpaka-Experte und weißt sogar, woher das Wort „Alpaka" kommt.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung
Wolle — daraus werden Pullover, Mützen und Decken gemacht.
Wenn Fachleute über Alpakawolle sprechen, sagen sie meistens Faser dazu — und die ganze Wolle, die bei einem Alpaka auf einmal abgeschoren wird, heißt Vlies. Ein einziges Alpaka liefert bei der Schur etwa 3 bis 5 Kilogramm Vlies. Das klingt nach wenig, reicht aber schon für rund zehn kuschelige Schals oder mehrere warme Pullover.
Warum ist diese Wolle so besonders? Alpakawolle hat ein paar Superkräfte, die kaum ein anderes Material hat. Schau dir an, was sie alles kann:
Schaubild: Die Superkräfte der Alpakawolle
Wie wird aus Fell ein Pullover? Bis aus dem flauschigen Vlies ein fertiger Pullover wird, sind mehrere Schritte nötig. Das dauert seine Zeit — und fast alles davon passiert mit viel Handarbeit und Sorgfalt:
Schaubild: Vom Alpaka zum Pullover
Nicht jede Wolle ist gleich fein. Beim Sortieren wird genau geschaut, von welcher Stelle des Alpakas die Wolle stammt. Am Rücken und an den Seiten wächst die allerfeinste Faser — sie heißt Baby Alpaka (das hat nichts mit dem Alter des Tieres zu tun, sondern nur mit der Feinheit!) oder bei ganz besonders feiner Qualität sogar Royal Alpaka. Aus ihr werden die weichsten Schals und Mützen gemacht, die direkt auf der Haut getragen werden. Die etwas gröbere Wolle vom Hals, vom Bauch und von den Beinen ist perfekt für Teppiche, dicke Socken oder robuste Decken.
Übrigens: Weil Alpakawolle so selten und wertvoll ist, nannte man sie früher in Südamerika das „Vlies der Götter". Zur Zeit der Inka durften Kleidungsstücke aus der feinsten Alpaka- und Vikunjawolle sogar nur von den Königen und ihren Familien getragen werden — normale Menschen bekamen sie gar nicht erst zu Gesicht. Wenn du also einen Alpaka-Schal trägst, hast du etwas an, das früher einmal echten Königen vorbehalten war.
Kleines Quiz
1. Die gesamte Wolle, die bei einem Alpaka auf einmal abgeschoren wird, nennt man „Vlies".
2. „Baby Alpaka" bedeutet, dass die Wolle von einem besonders jungen Alpaka stammt.
3. Eine Alpakafaser ist feiner als ein menschliches Haar.
Super gemacht! Du weißt jetzt genau, wie aus dem flauschigen Fell eines Alpakas kuschelig weiche Wolle wird.
Das hast du gelernt
Faser — je feiner die Faser, desto weicher die Wolle.
Grau — von hellem Silbergrau bis zu dunklem Anthrazit.
Mit ihren großen, dunklen Augen.
Der Hals — damit kann es weit nach oben und zur Seite schauen.
Zur Familie der Kamele — auch wenn es viel kleiner ist als sein großer Verwandter aus der Wüste.
Das Lama.
Das Lama ist der große Cousin des Alpakas — beide gehören zur Familie der Kamele und stammen ursprünglich aus den Anden in Südamerika. Auf den ersten Blick sehen sich Lama und Alpaka etwas ähnlich, aber wenn sie nebeneinander stehen, fällt sofort auf: Das Lama ist deutlich größer und kräftiger gebaut. Ausgewachsene Lamas erreichen eine Schulterhöhe von etwa 110 bis 120 Zentimetern und wiegen zwischen 130 und 200 Kilogramm — das ist so viel wie zwei bis drei erwachsene Menschen zusammen! Ein Alpaka bringt es dagegen nur auf 80 bis 100 Zentimeter Schulterhöhe und 55 bis 85 Kilogramm.
Auch am Kopf lassen sich beide gut unterscheiden: Lamas haben deutlich längere Ohren, die nach außen gebogen sind und ein bisschen wie kleine Bananen aussehen. Ihr Gesicht ist länger und schmaler als das runde Alpaka-Gesicht mit den kurzen, geraden Öhrchen. Auch die Wolle ist unterschiedlich aufgebaut: Lamas tragen zwei Schichten — feine, warme Unterwolle und darüber gröbere Deckhaare, die sie vor Wind und Wetter schützen. Alpakas dagegen wurden über viele Generationen ganz gezielt auf eine einzige, extrem feine und weiche Faserschicht gezüchtet, die zu den kuscheligsten Wollarten der Welt gehört.
Schon vor Tausenden von Jahren haben die Inka in den Anden erkannt, wie nützlich Lamas als kräftige Last- und Tragtiere sind. Weil die steilen Bergpfade der Anden viel zu schmal und gefährlich für Wagen oder Pferde waren, trugen Lamas Kartoffeln, Mais, Wolle und sogar Silbererz auf ihrem Rücken über die Berge — bis zu 25 bis 30 Kilogramm, also etwa ein Viertel ihres eigenen Körpergewichts. Reiten kann man ein Lama aber nicht, dafür ist sein Rücken nicht gemacht. Und wird einem Lama zu viel aufgeladen, ist es ziemlich stur: Dann legt es sich einfach mitten auf den Weg und steht erst wieder auf, wenn die Last leichter wird!
Auch heute noch werden Lamas gerne zusammen mit Alpakas gehalten — allerdings nicht mehr als Lasttiere, sondern als aufmerksame Beschützer der Herde. Lamas sind mutiger und wachsamer als Alpakas und schrecken Füchse oder streunende Hunde oft schon durch ihre bloße Größe und ihr lautes Warnrufen ab. Nebenbei sind sie sehr menschenbezogen und neugierig — kein Wunder, dass Lamas heute beliebte und treue Begleittiere sind.
Schaubild: Lama und Alpaka im Größenvergleich
Ein Lama ist ungefähr so viel schwerer als ein Alpaka wie zwei zusätzliche Erwachsene — kein Wunder, dass es früher schwere Lasten über die Anden tragen konnte.
Der Guanako.
Der Guanako ist ein wildes Kamel, das schon lange vor uns Menschen in Südamerika lebte — in den hohen Anden genauso wie in den weiten, windigen Ebenen Patagoniens ganz im Süden. Er ist größer als ein Alpaka, hat ein rehbraunes Fell mit einem hellen, fast weißen Bauch und ein graues Gesicht. Guanakos können richtig schnell rennen — bis zu 56 Kilometer pro Stunde, fast so schnell wie ein Auto auf der Landstraße! Das brauchen sie auch, denn Pumas gehören zu ihren größten Feinden.
Vor etwa 4.000 bis 5.000 Jahren haben die Menschen in den Anden einige Guanakos gezähmt. Aus ihnen wurden nach und nach die Lamas, wie wir sie heute kennen — kräftige Tiere, die schwere Lasten über die Berge tragen können. Ganz ähnlich war es beim Alpaka: Sein wilder Vorfahre heißt Vikunja und ist das kleinste und scheueste aller vier Kamele Südamerikas — dafür hat es die feinste und wertvollste Wolle von allen.
So hängen die vier Kamele zusammen
Guanako und Vikunja leben bis heute wild in Südamerika — Lama und Alpaka sind ihre gezähmten Nachfahren, die seit Tausenden von Jahren bei den Menschen leben.
Kleines Quiz
1. Guanakos können bis zu 56 Kilometer pro Stunde schnell rennen — fast so schnell wie ein Auto auf der Landstraße.
2. Der Guanako ist der wilde Vorfahre des Alpakas.
3. Menschen haben den Guanako schon vor 4.000 bis 5.000 Jahren gezähmt.
Super gemacht! Du kennst dich jetzt richtig gut mit dem wilden Guanako und seiner Familie aus.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung
Hoch oben in den Bergen, wo die Luft dünn und die Sonne kräftig ist.
Alpakas stammen ursprünglich aus den Anden in Südamerika und leben dort meistens in Höhen zwischen 3.500 und 5.000 Metern — das ist höher als jeder Berg in Deutschland! Auch wenn unsere Herde heute hier bei uns auf grünen Wiesen lebt, steckt diese Vorliebe für Höhe und kühle Luft noch immer tief in ihnen: Am wohlsten fühlen sich Alpakas dort, wo es luftig, trocken und nicht zu heiß ist.
Aber warum mögen sie es dort oben, wo die Luft so dünn ist, dass uns Menschen manchmal schon beim Treppensteigen die Puste ausgeht? Alpakas haben dafür einen genialen Trick eingebaut: Sie haben eine besonders große Lunge und viel mehr rote Blutkörperchen als wir, die den wenigen Sauerstoff aus der dünnen Luft extra gut einfangen können. Damit kommen sie oben in den Bergen locker zurecht, wo es für andere Tiere schon schwierig würde.
Auch die Temperatur spielt eine große Rolle: Alpakas tragen ein dickes, warmes Fell aus Wolle — perfekt für kühle Bergnächte, aber viel zu warm für ein schwül-heißes Tal. In feuchtwarmen Tälern wird es ihnen schnell zu stickig, und Feuchtigkeit im Fell kann sogar Krankheiten begünstigen. Deshalb bevorzugen sie luftige, trockene und eher kühle Orte — genau wie luftige, gut durchlüftete Weiden auch bei uns in Deutschland ideal für sie sind, statt feuchter, sumpfiger Täler.
Schaubild: Wo sich Alpakas am wohlsten fühlen
Je höher und luftiger, desto wohler fühlen sich Alpakas — ihre großzügige Lunge und ihr dickes Fell sind perfekt an das kühle Hochgebirge angepasst.
Kleines Quiz
1. In ihrer Heimat, den Anden, leben Alpakas oft in Höhen zwischen 3.500 und 5.000 Metern.
2. Alpakas kommen mit der dünnen Luft in großer Höhe gut zurecht, weil sie eine besonders große Lunge und viele rote Blutkörperchen haben.
3. Alpakas fühlen sich in einem feuchtwarmen Tal genauso wohl wie hoch oben in kühlen Bergen.
Super gemacht! Du weißt jetzt genau, warum sich Alpakas hoch oben in den Bergen am wohlsten fühlen.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung
Die Sonne — die Luft ist dort oben dünn, darum brennt sie stärker.
Auf einer saftig grünen Weide.
Alpakas lieben es, den ganzen Tag über eine grüne Wiese zu schlendern — meistens gemeinsam mit ihrer ganzen Herde. Dabei laufen sie gemütlich von einer Stelle zur nächsten, zupfen hier ein bisschen Gras und dort ein paar Kräuter und halten dabei immer engen Kontakt zu den anderen Tieren. Eine gute Alpaka-Weide braucht viel Platz zum Herumlaufen, saftiges Gras, schattige Plätze für heiße Tage und einen sicheren Zaun ringsherum.
Am liebsten mögen Alpakas eine leicht hügelige Weide mit weichem Untergrund — so wie in ihrer ursprünglichen Heimat, den Anden. Dort können sie prima Ausschau halten, ob alles in Ordnung ist, denn Alpakas sind von Natur aus wachsam und schauen gerne, was um sie herum passiert. Auf vielen Höfen gibt es sogar mehrere Weideflächen, zwischen denen die Tiere abwechseln dürfen, damit das Gras immer schön nachwachsen kann.
Kleines Quiz
1. Alpakas grasen am liebsten ganz allein, ohne andere Alpakas in der Nähe.
2. Viele Höfe teilen die Weide auf, damit das Gras zwischendurch nachwachsen kann.
3. Eine gute Alpaka-Weide braucht viel Platz, Schatten und einen sicheren Zaun.
Klasse gemacht! Du weißt jetzt genau, wie eine schöne Alpaka-Weide aussieht.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung
Frisches Gras.
Alpakas sind richtige Grasfans und verbringen fast den ganzen Tag damit, gemütlich über die Weide zu spazieren und dabei Gräser und Kräuter zu zupfen. Statt großer Bissen nehmen sie mit ihren weichen Lippen immer nur kleine Portionen — dadurch reißen sie das Gras nicht aus, sondern schneiden es sauber ab. Die Grasnarbe bleibt also erhalten und kann einfach weiterwachsen. Ganz nebenbei picken sie sich auch gerne Klee und bunte Wiesenblumen heraus, wenn sie welche entdecken.
Weil Alpakas ursprünglich aus den kargen Hochebenen der Anden stammen, sind ihre Mägen darauf eingestellt, mit eher magerem Futter auszukommen. Auf unseren saftig-grünen, nährstoffreichen Weiden in Deutschland müssen sie deshalb gut aufpassen: Zu viel fettes Gras kann schnell zu Übergewicht führen. Darum bekommen Alpakas neben dem Weidegras auch immer Heu dazu — das ist getrocknetes Gras, das ihnen wichtige Rohfaser liefert und den Magen beschäftigt, ohne zu viele Kalorien zu liefern.
Übrigens: Weil Alpakas so schonend grasen, teilen sich viele Höfe die Weide clever auf — mal dürfen die Alpakas auf einem Stück grasen, während sich das andere Stück in Ruhe erholt. Das nennt man Weiderotation, und sie sorgt dafür, dass immer genug frisches, gesundes Gras nachwächst.
Kleines Quiz
1. Alpakas reißen beim Grasen die Pflanzen mit den Wurzeln aus der Erde.
2. Damit Alpakas nicht zu dick werden, bekommen sie neben dem Weidegras auch Heu.
3. Alpakas fressen am liebsten frisches Gras und Kräuter von der Weide.
Super gemacht! Du kennst dich schon richtig gut mit Alpakas aus.
Das hast du gelernt
Deine Belohnung
Klee — die kleinen dreiblättrigen Blüten schmecken ihnen herrlich.
Getrocknetes Gras, also Heu.
Ein stabiler Zaun rund um die Weide.
In ihrem Stall.
Der Stall eines Alpakas sieht ganz anders aus, als du vielleicht denkst. Es ist nämlich meistens gar kein richtiges Haus mit Tür, sondern ein Unterstand: ein Dach auf vier Pfosten, bei dem nur drei Seiten Wände haben. Die vierte Seite bleibt offen — wie eine große Höhle, in die man einfach hineinspazieren kann. So können die Alpakas selbst entscheiden, wann sie hineingehen und wann sie wieder hinaus wollen. Und genau das ist wichtig, denn Alpakas mögen es überhaupt nicht, eingesperrt zu sein.
Ist ihnen denn nicht kalt? Erstaunlicherweise fast nie! Alpakas kommen aus den Anden, wo es nachts richtig frostig wird. Ihr dickes Wollvlies wärmt sie so gut, dass sie im Winter oft mit einer Schneeschicht auf dem Rücken draußen stehen — und die schmilzt nicht einmal, weil unten drunter gar keine Wärme durchkommt. Kälte allein ist für ein Alpaka also kein Problem.
Zwei Dinge mögen sie dagegen gar nicht: Nässe und Wind zusammen. Denn wenn die Wolle richtig durchweicht, kann sie nicht mehr wärmen — so wie ein nasser Pullover, der auf der Haut klebt. Kommt dann noch kalter Wind dazu, wird es ungemütlich. Deshalb ist der Unterstand vor allem ein Regen- und Windschutz, weniger ein Wärmehaus.
Skizze: So sieht ein guter Alpaka-Unterstand aus
Ein Blick von der Seite in den offenen Stall hinein.
Wichtig ist, dass alle Tiere gleichzeitig hineinpassen — sonst muss das rangniedrigste Alpaka draußen im Regen bleiben.
Wie groß muss so ein Unterstand sein? Als Mindestmaß gelten etwa 2 Quadratmeter pro Tier — das ist ungefähr so groß wie eine Badewanne. Besser sind aber rund 4 Quadratmeter pro Alpaka, damit sich alle bequem hinlegen können. Und das Dach muss mindestens 2 Meter hoch sein: Alpakas recken ihren Hals nämlich gern nach oben, und anstoßen soll sich niemand.
Drinnen liegt trockenes Stroh auf dem Boden. Darauf liegen und dösen die Alpakas gern, und es hält die Füße trocken. Meistens steht auch eine Heuraufe im Unterstand — das ist so etwas wie ein großer Futterkorb, aus dem sie den ganzen Tag Heu zupfen können. Und natürlich darf frisches Wasser nie fehlen.
Und was ist mit dem hellen Fleck vor dem Stall? Das ist das Sandbad. Alpakas wälzen sich für ihr Leben gern im trockenen Sand oder Staub — das reinigt ihr Fell und vertreibt lästige Krabbeltiere. Wenn sich ein Alpaka nach dem Wälzen kräftig schüttelt, staubt es wie eine kleine Wolke. Ein bisschen wie eine Dusche, nur eben andersherum!
Kleines Quiz
1. Ein Alpaka-Stall ist meistens ein Unterstand mit einer offenen Seite.
2. Alpakas brauchen den Stall vor allem, weil ihnen im Winter schnell kalt wird.
3. Im Sommer nutzen Alpakas den Unterstand als Schattenplatz.
Super gemacht! Du weißt jetzt genau, wofür Alpakas ihren Unterstand brauchen.
Das hast du gelernt
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Seine Mutter — sie bleibt immer in seiner Nähe.
Aber was ist eigentlich ein Cria? So nennt man ein Alpaka-Baby — und zwar vom ersten Tag an bis es ungefähr ein Jahr alt ist. Das Wort kommt aus dem Spanischen und heißt einfach „Junges" oder „Kleines". Ausgesprochen wird es „Krieh-a". Auch Lama-, Vikunja- und Guanako-Babys heißen so — Cria ist also so etwas wie der Sammelname für alle Kamel-Kinder Südamerikas.
Bis ein Cria überhaupt auf die Welt kommt, braucht es sehr viel Geduld: Eine Alpaka-Mama trägt ihr Baby rund elfeinhalb Monate im Bauch — fast ein ganzes Jahr! Zum Vergleich: Bei uns Menschen sind es neun Monate. Und fast immer kommt genau ein Cria zur Welt. Zwillinge gibt es bei Alpakas nur ganz, ganz selten.
Schaubild: Das erste Jahr eines Crias
Von den ersten wackeligen Schritten bis zum fast erwachsenen Alpaka.
Wie kümmert sich die Mama? Anders als eine Katze oder eine Kuh leckt eine Alpaka-Mama ihr Baby nicht sauber. Stattdessen stupst sie es sanft mit der Nase an und summt ihm ununterbrochen zu. Dieses Summen ist ihre wichtigste Sprache: Das Cria lernt daran die Stimme seiner Mutter kennen und findet sie später auch dann wieder, wenn zwanzig Alpakas auf der Weide stehen. Umgekehrt erkennt auch die Mutter ihr eigenes Kind sofort — am Klang und am Geruch. Ein Cria kann sich also gar nicht verlaufen, ohne dass sofort ein Such-Summen losgeht.
Ganz wichtig ist die allererste Milch, die Biestmilch. Sie sieht dicker und gelblicher aus als normale Milch und steckt voller Abwehrstoffe — sozusagen ein eingebauter Schutzschild gegen Krankheiten. Deshalb schauen die Alpaka-Hüter ganz genau hin, ob das Cria in den ersten Stunden auch wirklich kräftig trinkt.
Und die Herde? Die passt mit auf. Während die Mütter grasen, liegen die Crias oft zusammen in einer kleinen Gruppe im Gras — fast wie im Kindergarten. Sobald sie aufwachen, geht das große Toben los: Sie jagen sich, springen mit allen vier Beinen gleichzeitig in die Luft und legen dabei die Ohren an. Diese Freudensprünge nennt man „Pronking". Sieht ein bisschen aus wie ein Flummi mit Fell.
Nach etwa sechs Monaten braucht ein Cria keine Milch mehr und frisst wie die Erwachsenen. Trotzdem bleibt es meistens noch lange in der Nähe seiner Mutter — manche Alpakas grasen sogar als ausgewachsene Tiere am liebsten neben ihrer Mama. Familie bleibt eben Familie.
Kleines Quiz
1. Eine Alpaka-Mama trägt ihr Cria etwa elfeinhalb Monate im Bauch.
2. Eine Alpaka-Mama leckt ihr Cria nach der Geburt sauber, so wie eine Katze.
3. Crias kommen fast immer am Vormittag zur Welt.
Super gemacht! Du weißt jetzt richtig gut Bescheid über Crias und ihre Mamas.
Das hast du gelernt
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Ein guter Freund — Alpakas halten fest zusammen.
Ein Alpaka ganz allein? Das gibt es nicht — jedenfalls nicht freiwillig. Alpakas sind Herdentiere durch und durch. Ein einzelnes Alpaka wird traurig, ängstlich und ruft ununterbrochen nach seinen Freunden. Deshalb ist es sogar verboten, nur ein einziges Alpaka zu halten: Es müssen immer mindestens drei zusammen sein. Man könnte sagen, Alpakas machen einfach nichts gern allein — nicht mal Grasen.
In einer Herde hat jedes Tier seinen Platz, und es geht dabei ähnlich zu wie auf einem Schulhof: Es gibt beste Freunde, kleine Streitereien, jemanden, der immer alles im Blick hat — und eine Chefin, die das letzte Wort hat. Und ja, du hast richtig gelesen: eine Chefin. Bei Alpakas führt fast immer ein erfahrenes Weibchen die Herde an, nicht etwa das größte oder stärkste Männchen.
Schaubild: Wer ist wer in der Herde?
Jedes Alpaka hat seine eigene Rolle — zusammen sind sie ein richtig gutes Team.
Wie begrüßen sich Alpakas? Ganz ohne Händeschütteln: Sie gehen aufeinander zu und halten sich vorsichtig die Nasen hin, ganz nah, fast wie ein Naseküsschen. So schnuppern sie, wer da überhaupt kommt — denn Alpakas erkennen ihre Freunde vor allem am Geruch. Und wenn alles passt, grasen sie einfach zusammen weiter, als wäre nichts gewesen.
Untereinander reden Alpakas mit einem leisen Summen. Eine Herde klingt deshalb manchmal wie ein Chor, der ganz leise vor sich hin brummt: „Hmmm… hmmm…". Das heißt so viel wie „Ich bin hier", „Wo bist du?" oder „Mir geht's gut". Mütter summen besonders viel mit ihrem Cria — quasi das Alpaka-Handy, damit sich beide nie aus den Augen verlieren.
Und was ist mit dem Spucken? Keine Sorge — Alpakas spucken fast nie auf Menschen. Untereinander ist Spucken einfach ihre Art zu sagen: „Hey, das war mein Heuhaufen!" Bevor es überhaupt so weit kommt, warnen sie sich erst mit angelegten Ohren und einem hochgereckten Kopf. Erst wenn das nichts hilft, kommt die Spuckwolke. Danach ist der Streit aber auch sofort wieder vergessen — und oft steht der Spucker selbst mit hängender Unterlippe da, weil ihm der eigene Mageninhalt überhaupt nicht schmeckt. Geschieht ihm recht!
Weil Alpakas so zusammenhalten, merkt man sofort, wenn eines fehlt: Die anderen laufen suchend umher und rufen. Manche Alpakas haben eine so enge Freundschaft, dass sie sich sogar den ganzen Tag über keine drei Meter voneinander entfernen. Für ein Alpaka ist die Herde eben nicht nur eine Gruppe — sie ist Familie, Freundeskreis und Sicherheitsdienst in einem.
Kleines Quiz
1. Ein Alpaka kann problemlos ganz allein gehalten werden.
2. Eine Alpaka-Herde wird meistens von einem erfahrenen Weibchen angeführt.
3. Alle Alpakas einer Herde benutzen dieselbe Stelle auf der Weide als Klo.
Super gemacht! Du weißt jetzt genau, wie eine Alpaka-Herde zusammenhält.
Das hast du gelernt
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Auf Borkum — schau dir die Malbilder weiter oben an!
Borkum ist die größte der Ostfriesischen Inseln und liegt ganz im Nordwesten von Deutschland, direkt in der Nordsee. Die Insel ist bekannt für ihre breiten Sandstrände, hohe Dünen mit Strandhafer und ihren berühmten Leuchtturm, den "Neuen Leuchtturm" — er ist der höchste Backstein-Leuchtturm Deutschlands und weist Schiffen seit über 150 Jahren den Weg. Auf Borkum darf man sogar mit einer kleinen Inselbahn fahren, die vom Hafen bis in die Stadt fährt!
Auf unseren Malbildern machen die Herzalpaka-Alpakas dort ihren ganz eigenen Urlaub: Sie bauen Sandburgen, naschen Eiswaffeln und genießen die frische Meeresluft — natürlich nur zum Spaß in unseren Zeichnungen. In echt bleiben unsere Alpakas lieber auf ihrer heimischen Weide, denn Sand und Salzwasser mögen sie gar nicht so gerne.
Kleines Quiz
1. Borkum ist die größte der Ostfriesischen Inseln.
2. Der Leuchtturm auf Borkum ist der höchste Backstein-Leuchtturm Deutschlands.
3. In echt verbringen unsere Alpakas ihre Ferien am liebsten auf ihrer heimischen Weide statt am Strand.
Super gemacht! Du kennst dich jetzt gut mit der Insel Borkum aus.
Das hast du gelernt
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Die Nordsee — ein richtiges Meer!
Die Nordsee ist ein richtiges Meer, das zum großen Atlantischen Ozean gehört. Sie liegt direkt vor der deutschen Küste und trennt Inseln wie Borkum, Norderney oder Langeoog vom Festland. Ein ganz besonderes Naturschauspiel gibt es dort zweimal am Tag: Ebbe und Flut. Bei Ebbe zieht sich das Wasser weit zurück und man kann über den Meeresboden — das sogenannte Wattenmeer — wandern. Bei Flut kommt das Wasser dann wieder zurück und bedeckt alles.
Im Wattenmeer der Nordsee leben ganz viele Tiere: Seehunde liegen gerne auf Sandbänken in der Sonne, Krabben und Muscheln verstecken sich im Schlick, und manchmal verirrt sich sogar sanft ein Wal in die Nähe der Küste. Weil das Wattenmeer so besonders und artenreich ist, gehört es sogar zum UNESCO-Weltnaturerbe — das ist eine Auszeichnung für ganz besonders wertvolle Orte auf der ganzen Welt.
Kleines Quiz
1. Ebbe und Flut sorgen dafür, dass sich das Wasser der Nordsee zweimal am Tag zurückzieht und wiederkommt.
2. Im Wattenmeer der Nordsee leben keinerlei Tiere, weil dort alles trocken ist.
3. Das Wattenmeer der Nordsee gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Fantastisch gemacht! Du weißt jetzt richtig gut über die Nordsee Bescheid.
Das hast du gelernt
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34 Wörter rund um Alpakas — findest du sie alle? Wenn du beim Alpaka-Quiz weiter oben schon gut aufgepasst hast, kennst du die meisten Antworten bereits!
Bei jeder Frage stehen drei Antworten zur Auswahl — tippe auf die richtige, und das Wort erscheint automatisch im Rätsel.
Drei einfache Ideen, für die du fast alles schon zu Hause hast — und unten zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie das flauschige Wattebausch-Alpaka entsteht.
Aus Wattebäuschen, Pappe und Wackelaugen lässt sich ein flauschiges Alpaka basteln.
Ein Alpaka-Motiv aufmalen, ausschneiden und laminieren — fertig ist das persönliche Lesezeichen.
Mit Fingerfarbe und ein paar Strichen entsteht im Handumdrehen eine ganze Alpaka-Herde auf Papier.
In fünf einfachen Schritten zum eigenen kuscheligen Alpaka.
Das brauchst du
Leg dir alles auf den Tisch, bevor du loslegst — dann geht das Basteln ganz schnell von der Hand.
Frag lieber einen Erwachsenen, wenn du die Schere benutzt — und leg eine alte Zeitung unter, damit der Tisch sauber bleibt.
Etwa 20 Wattebäusche, ein festes Stück Pappe, zwei Wackelaugen, einen Klebestift und eine Bastelschere bereitlegen — siehe Übersicht oben.
Aus der Pappe die Grundform eines Alpakas ausschneiden: länglicher Körper mit langem Hals. Nutze dafür einfach unsere Vorlage zum Ausdrucken.
Wattebäusche Stück für Stück auf den Körper kleben, bis alles schön flauschig ist.
Zwei Wackelaugen aufkleben und kleine Ohren aus Pappe ausschneiden und ankleben.
Kurz trocknen lassen — fertig ist dein eigenes kuscheliges Wattebausch-Alpaka!
Ein Lesezeichen, das nur dir gehört — und das dein Buch nie wieder verliert.
Das brauchst du
Am besten nimmst du festen Tonkarton — dünnes Papier knickt beim Lesen zu schnell.
Das Laminiergerät wird richtig heiß — diesen Schritt macht bitte immer ein Erwachsener für dich. Ohne Gerät geht es auch mit selbstklebender Klebefolie.
Auf dem Tonkarton einen Streifen von etwa 5 cm Breite und 18 cm Höhe mit dem Lineal aufzeichnen.
Ein Alpaka daraufzeichnen — der lange Hals passt prima ins Hochformat. Kopf und Ohren dürfen oben herausschauen.
Erst kräftig anmalen, dann den Streifen ausschneiden — rund um Kopf und Ohren schön vorsichtig.
Ein Erwachsener laminiert dein Lesezeichen. So bleibt es fest, glänzend und hält jahrelang.
Oben ein Loch stanzen, ein paar Wollfäden durchziehen und verknoten — fertig ist dein Lesezeichen!
Deine Finger sind der Stempel — in wenigen Minuten grast eine ganze Alpaka-Herde auf dem Papier.
Das brauchst du
Zieh am besten alte Sachen an oder nimm eine Schürze — beim Stempeln wird es gern mal bunt.
Leg eine alte Zeitung oder eine Wachstischdecke unter — und stell dir eine Schale mit Wasser daneben, dann kannst du zwischen den Farben schnell die Finger abspülen.
Von jeder Fingerfarbe einen Klecks auf den Teller geben. Braun, Beige und Weiß passen am besten zu Alpakas.
Den Daumen in die Farbe tunken und einmal fest aufs Papier drücken — das ist der dicke, flauschige Körper.
Mit dem kleinen Finger schräg über dem Körper einen zweiten Abdruck setzen — das wird der Kopf am langen Hals.
Die Farbe kurz antrocknen lassen und in der Zwischenzeit die Finger sauber machen — sonst verschmiert alles.
Mit dem Filzstift vier dünne Beine, zwei spitze Ohren, Augen und ein Schwänzchen ergänzen — fertig ist dein erstes Alpaka!
Und jetzt wird es eine Herde: Stempel einfach viele Alpakas nebeneinander — große mit dem Daumen, kleine Crias mit dem kleinen Finger. Male zum Schluss mit grünem Stift eine Wiese darunter, ein paar Berge dahinter und eine Sonne dazu. Wenn du magst, gib jedem Alpaka einen Namen!