Herdentiere mit feiner Kommunikation — und einer bekannten Eigenart.
Alpakas leben in Gruppen und fühlen sich allein zutiefst unwohl. Fachleute empfehlen daher, niemals nur ein einzelnes Alpaka zu halten — mindestens zwei bis drei Tiere sind Pflicht.
Innerhalb der Herde bildet sich eine soziale Rangordnung, die meist über Körpersprache statt über aggressive Auseinandersetzungen geklärt wird.
Alpakas verständigen sich über ein charakteristisches Summen, das je nach Situation Neugier, Unbehagen oder Warnung ausdrücken kann. Aufgestellte Ohren, Kopfhaltung und Schwanzstellung verraten zusätzlich die Stimmung.
Bei Gefahr stoßen sie einen schrillen Warnruf aus, der die ganze Herde alarmiert.
Ein Mythos mit wahrem Kern — aber seltener als sein Ruf.
Spucken dient vor allem der Klärung von Rangfragen zwischen Alpakas — etwa um Futter oder Rangordnung zu verteidigen.
Gut sozialisierte Alpakas spucken Menschen nur an, wenn sie sich stark bedrängt oder gestresst fühlen.
Beim Spucken wird häufig übelriechender Mageninhalt mit ausgestoßen — ein wirkungsvoller Warnschuss.
Wer sich Alpakas langsam und ruhig nähert, reduziert das Risiko deutlich.